Besuch im Karl-Ernst-Osthaus-Museum

„Expressionistische Gedichte“  


Da wir im Deutschunterricht das Thema „Expressionistische Gedichte“ behandelt haben, sind wir, das sind die Klassen 10e und 10f, nach Hagen ins Karl-Ernst-Osthaus-Museum gefahren.


Das Museum hat eine große, beeindruckende Vorhalle. (Auf den Fotos sehen wir die „Baumgärtel-Banane“, die mittlerweile an vielen Kulturorten in Deutschland zu sehen ist.)  Von dort teilt sich das Museum in einen modernen und in einen alten, traditionellen Teil, dem „Folkwang-Altbau“.

Der moderne Teil ist dem Hagener Künstler Emil Schumacher gewidmet. Im Folkwang-Altbau hängen die Expressionisten. Das Beeindruckende an diesem Teil des Museums ist, dass es wie eine riesige Privatwohnung aussieht. Der Sammler Karl-Ernst Osthaus hat hier einmal selbst gelebt.

Im Unterricht haben wir die Dichtungen von August Stramm, „Patrouille“ und „Im Feuer“ behandelt, und zur Ergänzung „Weltende“ von Jakob van Hoddis. Diese Themen sind nicht leicht!

Zur Vertiefung dieses Themenbereiches haben wir uns die expressionistischen Bilder  „vor Ort“ angesehen und erklären lassen: „Der Mann im blauen Gewand“ von Heinrich Maria Davringhausen, verschiedene Werke von Christian Rohlfs und den bekannten Jünglingsbrunnen von Georges Minne.

Sehr beeindruckend fanden wir auch das „Malerei Lexikon-Projekt“ von Junior Toscanelli, der sich zum Ziel gesetzt hat 4200 Abbildungen aus „Kindlers Malerei Lexikon“ auf seine Art wiederzugeben. Ein so riesiges Bild wie Toscanellis´Version von Rembrandt´s „Nachtwache“ hatten wir noch nie gesehen.

Übrigens: Die Fensterbilder im Hagener Hauptbahnhof sind von Jan Thorn-Prikker einem bekannten Künstler im Folkwang-Umkreis.

Wann kommt eigentlich Thomas Baumgärtel nach Lüdenscheid und malt eine Banane auf unser Museum?


Rabia Fattah/10e